TPA Wasseraufbereitung
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Reinstwasser-Erzeugung

Mit dem Verfahren der Elektrodeionisation (EDI) kann vollentsalztes Reinstwasser mit einer Leitfähigkeit von < 0,1 µS/cm erzeugt werden, was einem spezifischen Widerstand von > 10 MegOhm x cm entspricht. Die Qualität des Reinstwassers ist abhängig  von der Vorbehandlung des Speisewassers.
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Die Elektrodeionisation kann zur Erzeugung von Reinstwasser einer vorhandenen Umkehrosmose nachgeschaltet werden. Dabei ist sie eine wirtschaftliche und komfortable Alternative zu Mischbett-Ionenaustauschern.

Vorteil: Reinstwasser steht immer mit konstanter Qualität zur Verfügung.

Anlagenaufbau: Die auf einem stabilen Edelstahlrahmen anschlussfertig verrohrte und verdrahtete Anlage entsalzt kontinuierlich UO-Permeat während das Harz durch die anliegende Spannung permanent regeneriert wird.

Anforderungen an das Speisewasser
Die Anlagen sind auf eine Permeatleitfähigkeit von 4-20 µS/cm, einen CO2-Gehalt von 10mg/l, einen SiO2-Gehalt von max. 0,5mg/l und einen Kolloidindex von max 0,25 ausgelegt. Das Speisewasser muß enthärtet (<0,1 dH) und über eine Umkehr-Osmose-Anlage ohne Permeatzwischenspeicher aufbereitet werden. Die Diluatqualität ist abhängig von der Permeatqualität.

Verfahrensbeschreibung EDI - Elektrodeionisation


Die Elektrodeionisation (EDI) verbindet zwei bewährte Wasseraufbereitungsverfahren miteinander, die Elektrodialyse und den Ionenaustausch mittels Ionenaustauscherharzen.
Diese Technik ermöglicht die Entfernung von gelösten Salzen ohne chemische Regeneration bei niedrigen Energiekosten.
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Verfahrensbeschreibung

Das durch eine Umkehr-Osmose-Anlage erzeugte Permeat wird vor der Einspeisung in das Elektrodeionisationsmodul in drei teilströme aufgeteilt:
das EDI-Speisewasser wird durch die mit Austauscherharzen gefüllten Diluatkammern geleitet. Die Anionen wandern aufgrund des elektrischen feldes durch das Harzbett in Richtung Anode.
Dabei passieren sie die anionen-permeable Membran und gelangen in den benachbarten Konzentratstrom.
Die Kationen wandern durch das Harzbett in Richtung Kathode, passieren die kationen-permeable Membran und gelangen ebenfalls in den Konzentratstrom.
Mit dem Konzentratstrom werden die Ionen aus dem Modul ausgetragen. Das Elektrodenspülwasser spült mit den Ionen die an den Ionen entstehenden Gase ab und transportiert sie aus dem Modul. Durch die elektrische Spannung kommt es im Harzbett der Diluatkammer zur Wasserspaltung. Es entstehen die zur regeneration des Austauscherharzes notwendigen H+ und OH Ionen. Diese regenerieren permanent das Harzbett. damit wird eine kontinuierliche Betriebsweise ohne Abschaltung der Anlage zur regeneration erreicht.

Einsatzgebiete

- Hochdruck-Dampferzeuger
- Laboratorien
- Pharmaindustrie
- Halbleiterfertigung
- Optische Industrie
- Glasbeschichtung
- Metallverarbeitende Industrie
- Reinstwasseranwendungen

Vorteile gegenüber chemisch zu regenerierenden Ionenaustauschern

- keine Regenerierchemikalien
- kein Chemikalienbelastetes Abwasser
- kontinuierliche Betriebsweise
- konstante Reinstwasserqualität
- keine Verkeimung

 

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