Entgasungsanlagen/Wasserentgasung
Thermische Entgasung von Kesselspeisewasser im Nieder- und Hochdruckbereich, als Teil-, Riesel,- Sprüh- und Block-Kreislaufentgasungsanlagen.
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Beschreibung einer thermischen Speisewasser-Entgasungsanlage (liegender Speisewasserbehälter mit Rieselentgaser)
Die Speisewasser-Entgasungsanlage hat die Aufgabe, die im Speisewasser enthaltenen und im Kesselbetrieb schädlichen Gase Sauerstoff und Kohlensäure zu entfernen.
Die Anlage besteht aus einem liegenden Speisewasserbehälter mit innenliegendem Dampfverteilsystem und einem aufgeflanschten Entgaserdom mit entsprechenden Rieseleinbauten zur Verrieselung des eingespeisten Wassers von oben nach unten.
Die Entgasung erfolgt im Überdruckbereich bei normal 0,2 barü bis 0,5
barü. Bei Hochdruckentgasung liegt der Arbeitsdruck entsprechend höher.
Um den Arbeitsdruck und die zugehörende Arbeitstemperatur zu erreichen,
wird Heizdampf über das Dampfverteilsystem direkt ins Speisewasser
eingeblasen.
Durch den Heizdampf wird das Speisewasser in den
Siedezustand gebracht und gehalten. Das auszutreibende Gas wird im
Siedezustand frei und diffundiert in die vorhandenen Dampfblasen, die
das Gas über den Brüdenstutzen des Entgasers ins Freie entlassen.
Auf diese Weise wird der Sauerstoffgehalt im entgasten Kesselspeisewasser auf deutlich unter 0,02 mg/l reduziert.
Zur Entgasungsanlage gehören Regelarmaturen für die automatische
Einspeisung von Zusatzwasser in Abhängigkeit vom Wasserspiegel des
Speisewasserbehälters, und für die automatische Zufuhr von Heizdampf
zur Aufrechterhaltung des Betriebsdruckes und der Betriebstemperatur.
Gegen Überdruck ist ein Sicherheitsventil vorgesehen. Für den Überlauf
des Behälters ist eine entsprechende Armatur vorhanden. Bei gefordertem
Vakuumschutz wird ein Scheibenventil eingebaut.
Je nach Aufgabenstellung und Anlagengröße übernimmt eine Sicherheitschleife den Schutz gegen Überdruck, Überlauf und Vakuum.
Für die optische Wasserstandsanzeige ist am Speisewasserbehälter bei
kleineren Anlagen ein Schauglasniveauregler und bei größeren Anlagen
ein Magnetklappenanzeiger vorhanden, die mit entsprechenden
REED-Kontakten bestückt werden, z.B. für den Trockenlaufschutz der
Kesselspeisewasser-Pumpen.
Um einen einwandfreien Zulauf des
entgasten Speisewassers zu den Speisepumpen zu gewährleisten, steht der
Speisewasserbehälter und Entgaser auf einer Unterstützungskonstruktion,
die mit einem Bedienungspodest und einer Zugangsleiter ausgerüstet ist.
Nach einer Korrektur des thermisch entgasten Speisewassers mit
Phosphat, Hydrazinhydrat oder gleichwertigen Chemikalien steht ein
Kesselspeisewasser entsprechend den VdTÜV-Empfehlungen zur Verfügung.
Beschreibung einer thermischen Speisewasser-Entgasungsanlage (liegender Speisewasserbehälter mit Sprühentgaser)
Die Speisewasser-Entgasungsanlage hat die Aufgabe, die im Speisewasser enthaltenen und im Kesselbetrieb schädlichen Gase Sauerstoff und Kohlensäure zu entfernen.
Die Anlage besteht aus einem liegenden Speisewasserbehälter mit innenliegendem Dampfverteilsystem und ebenfalls innenliegenden Düseneinbauten zur Verdüsung des eingespeisten Wassers.
Die Entgasung erfolgt im Überdruckbereich mit normal 0,2 barü bis 0,99 barü. Bei Hochdruckentgasung liegt der Arbeitsdruck entsprechend höher. Um den Arbeitsdruck und die zugehörende Arbeitstemperatur zu erreichen, wird Heizdampf über das Dampfverteilsystem direkt ins Speisewasser eingeblasen.
Durch den Heizdampf wird das Speisewasser in den Siedezustand gebracht und gehalten. Das auszutreibende Gas wird im Siedezustand frei und diffundiert in die vorhandenen Dampfblasen, die das Gas über den Brüdenstutzen des Entgasers ins Freie entlassen.
Auf diese Weise wird der Sauerstoffgehalt im entgasten Kesselspeisewasser auf deutlich unter 0,02 mg/l reduziert.
Zur Entgasungsanlage gehören Regelarmaturen für die automatische
Einspeisung von Zusatzwasser in Abhängigkeit vom Wasserspiegel des
Speisewasserbehälters, und für die automatische Zufuhr von Heizdampf
zur Aufrechterhaltung des Betriebsdruckes und der Betriebstemperatur.
Gegen Überdruck ist ein Sicherheitsventil vorgesehen. Für den Überlauf
des Behälters ist eine entsprechende Armatur vorhanden. Bei gefordertem
Vakuumschutz wird ein Scheibenventil eingebaut.
Je nach Aufgabenstellung und Anlagengröße übernimmt eine Sicherheitsschleife den Schutz gegen Überdruck, Überlauf und Vakuum.
Für die optische Wasserstandsanzeige ist am Speisewasserbehälter bei kleineren Anlagen ein Schauglasniveauregler und bei größeren Anlagen ein Magnetklappenanzeiger vorhanden, die mit entsprechenden REED-Kontakten bestückt werden, z.B. für den Trockenlaufschutz der Kesselspeisewasser-Pumpen.
Um einen einwandfreien Zulauf des entgasten Speisewassers zu den Speisepumpen zu gewährleisten, steht der Speisewasserbehälter und Entgaser auf einer Unterstützungskonstruktion, die mit einem Bedienungspodest und einer Zugangsleiter ausgerüstet ist.
Nach einer Korrektur des thermisch entgasten Speisewassers mit Phosphat, Hydrazinhydrat oder gleichwertigen Chemikalien steht ein Kesselspeisewasser entsprechend den VdTÜV-Empfehlungen zur Verfügung.